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Als Tourist 2:
Maasai Mara

Maasai Mara

Jetzt komme ich endlich mal dazu kurz über den zweiten Teil meine Woche mit David zu berichten. Nachdem wir Mount Kenia bestiegen hatten, blieb uns noch Zeit drei Tage lang das zu tun, wozu die meisten Touristen nach Kenia kommen: Safari (was in Swahili übrigens einfach Reise bedeutet, aber ich meine hier natürlich wilde Tiere beobachten). Maasai Mara ist vermutlich nach Serengeti der zweitberühmteste Nationalpark in Afrika und die dichte an Tieren, die man hier zu sehen bekommt ist beeindruckend.

Wir waren zusammen mit zwei US-Amerikanerinnen Brenda und Theresa aus Seattle und Seoul unterwegs (siehe Foto) und einem leicht schrägen aber sehr erfahrenen Fahrer namens Mwau. Der Tag bestand dann darin im Safaribus durch die Gegend zu fahren und Tiere zu erspähen zu beobachten und mit meinem auf dieser Reise sehr liebgewonnenen Ultrateleobjektiv abzulichten.

Our Safari Group

Da abgesehen vom Tiere beobachten wenig spannendes auf einer Safari passiert, lasse ich lieber die Bilder sprechen. Um aber ein Gefühl für die Tiervielfalt zu geben, sei hier genannt was ich erinnere gesehen zu haben: unmengen an Zebras und Gnus, viele Büffel, Giraffen, Elenantilopen, Impalas, Leierantilopen, Kuhantilopen, Thomson-Gazellen und einige Dikdiks, Warzenschweine, Steppenpaviane, Elefanten, Flusspferde und Nilkrokodile, außerdem verschiedenste Vögel, namentlich Strauße, Sekretärsvögel, Marabus, Geier, Nilgänse, Ibisse, Gabelracke und Sattelstörche.

Giraffe Zebra Impala Eland Antelope Wildebeest Waterbuffalo Elephant

Außerdem gab es natürlich einige Katzen zu sehen. Maasai Mara ist insbesondere fur seine Löwen berühmt. An die 300 Stück leben hier, was die Dichteste Population auf der Welt ist. Somit verging auch kein Tag, an dem wir keine Löwe zu Gesicht bekommen konnten. Aber neben Löwen konnten wir auch Servale, Tüpfelhyänen, einen Gepard, und einen Leopard erspähen.

The Lion Cheetah Leopard

Und natürlich muss man sich das ganze in Aktion vorstellen: die Wanderung riesiger Gnu und Zebra Herden zum Mara-Fluss, die sich faul im Schlamm suhlenden Nilpferde, in den Baumwipfeln sitzende gierige Geier Batallione, die darauf warten, dass ein Gnu von den Krokodilen getötet wird, der ritualisierte Kampf der Giraffenbullen, bei dem die Tiere nebeneinander stehen und ihren Kopf gegen den Hals des Konkurrenten schlagen, Löwen beim dösen, spielen und Jagen und vieles mehr.

Es war eine magischer Ausflug ins Reich des Königs der Löwen und unglaublich beeindruckend beobachten zu können, wie vielfältig und ingeniös das unangetastete Reich der Natur ist. Es gibt noch viele Fotos mehr zu sehen, wenn ihr Lust habt.

Wilderbeests Walking Hippos bathing Vultures Waiting Giraffes Fighting Lions Hunting

Das seltsamste Tier, welches wir im Park Herdenweise antreffen konnten, war allerdings der sogenannte Fotograf. Ein besonders schön ausgeprägtes Exemplar könnt ihr hier sehen.

The Photographer

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